• Dipl.-Psych. (geb. 1980), Systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin (SG), Systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin Paartherapie und -beratung (DGSF), Sexualtherapeutin und Supervisorin (DGfS), Sexologin (1.Stufe Sexocorporel), EFT-Therapeutin (ISEFT)
• Eigene Praxis in Karlsruhe mit Schwerpunkt Paar- und Sexualtherapie sowie Supervision.
• Autorin von »Der erotische Raum – weibliche Sexualität in der Therapie« (2018) und „Leben, Lieben, Arbeiten – Sexuelle Fantasien in der Therapie« (2020). Fachartikel und Publikationen zu Themen der Systemischen Therapie, der Paar- und Sexualtherapie.
Wie zentral die Bedeutung gelingender Partnerschaften heutzutage ist, lässt sich mit Blick auf aktuelle Umfragen zur Lebenszufriedenheit (Ifo-Institut 2017, Bundeszentrale für politische Bildung 2021) ersehen: Liebe, gelungene Paarbeziehung und familiäres Glück stehen in Deutschland regelmäßig an erster Stelle. Die Paarbeziehung wurde – nicht zuletzt durch den Wegfall klassischer Sozialisationsinstanzen – zu einem Sehnsuchtsort, von dem sich PartnerInnen Geborgenheit und Erfüllung erhoffen. Die Erhöhung von Paarbeziehungen zu einem solchen Sehnsuchtsort macht es nicht gerade einfacher, sie tatsächlich zu leben, insbesondere über längere Zeit. Der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens und Liebens in verschiedenen Beziehungskonstellationen ist oft knifflig. Eine Langzeitbeziehung muss sich in sich verändernden Kontexten immer wieder entwickeln, um zu überleben.Systemische Paartherapie ist eine eigenständige Therapieform, ein eigenes Handwerk und keine einfache Settingsvariante systemischer Therapie. Diese Kunst grundständig zu lernen, macht paartherapeutische Professionalität aus.Das Systemische Denken bildet eine optimale Basis zur Integration nützlicher Ideen anderer paartherapeutischer Ansätze. In seiner Flexibilität wird es den sich verändernden gesellschaftlichen Beziehungsumwelten sowie der Pluralität und Wandelbarkeit von Paarbeziehungen im besonderen Maße gerecht.
Sexualität beschäftigt viele Menschen. Über eigene sexuelle Themen in Psychotherapie, Paartherapie und Beratung zu sprechen, fällt ihnen aber nicht leicht. Dies gilt für Alle und insbesondere für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung oder aus anderen Gründen Diskriminierung fürchten. Ist der/die Berater:in kompetent? Wird sie mich verurteilen? Darf das hier Thema sein?
Systemische Haltungen und Methoden zu nutzen, um die eigene Lebensgeschichte, persönliche Themen, relevante Beziehungen, private und berufliche Rollen und Zukunftsfragen zu betrachten, bildet ein wichtiges Fundament der systemtherapeutischen Tätigkeit. Auf der Riederalp im Allgäu umrahmt uns dazu inspirierend die Natur. Fünf Tage lang nähern wir uns unseren Themen und Mustern in verschiedenen Formaten: im Plenum, in Kleingruppen und allein, In- und Outdoor.
Sexuelle und/oder Liebeserfahrungen außerhalb der primären Paarbeziehung kommen häufiger vor und sind daher auch ein Paradethema der Paartherapie. Kaum ein Thema ist so reichhaltig: Krisenerleben, existenzielle Fragen, Vertrauen, Verzeihen, Fragen der persönlichen und der Paarentwicklung und nicht zuletzt der erotischen Weiterentwicklung sind im Raum. Paartherapeut:innen sind gefordert, unterschiedliche Spannungsniveaus und Prozesse der Partner:innen über die Zeit zu halten und im paartherapeutischen Prozess sowohl zu folgen als auch sicher zu führen.
Sexualität beschäftigt viele Menschen. Über eigene sexuelle Themen in Psychotherapie, Paartherapie und Beratung zu sprechen, fällt ihnen aber nicht leicht. Dies gilt für Alle und insbesondere für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung oder aus anderen Gründen Diskriminierung fürchten. Ist der/die Berater:in kompetent? Wird sie mich verurteilen? Darf das hier Thema sein?
Sag mir wie du geliebt wurdest, und ich sage dir, wie du dich im Paarkonflikt verhältst – und es in der Zukunft anders machen kannst!
Sexuelle und/oder Liebeserfahrungen außerhalb der primären Paarbeziehung kommen häufiger vor und sind daher auch ein Paradethema der Paartherapie. Kaum ein Thema ist so reichhaltig: Krisenerleben, existenzielle Fragen, Vertrauen, Verzeihen, Fragen der persönlichen und der Paarentwicklung und nicht zuletzt der erotischen Weiterentwicklung sind im Raum. Paartherapeut:innen sind gefordert, unterschiedliche Spannungsniveaus und Prozesse der Partner:innen über die Zeit zu halten und im paartherapeutischen Prozess sowohl zu folgen als auch sicher zu führen.