• (geb. 1965), Systemischer Therapeut, Coach und Supervisor, Lehrtherapeut, lehrender Supervisor, lehrender Paartherapeut, erfahrene Fachkraft im Kinderschutz, Traumaberater, HP für Psychotherapie.
• Therapeutischer Mitarbeiter im Fachbereich „Sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend“ bei GFO-Kompass in Attendorn sowie der konzerneigenen Stabstelle Prävention und Intervention, eigene Praxis. Mitglied im Väterexperten-Netz Deutschland (VEND e.V.). Schwerpunkte: Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, (Kooperation im) Kinderschutz, Krisenintervention, Ressourcenaktivierung, Biografiearbeit, Paartherapie, Resilienz und (Selbst-)Fürsorge am Arbeitsplatz.
• Zahlreiche Publikationen, zuletzt: „Und das ist noch nicht alles – Systemische Biografiearbeit“ (3. Aufl. 2025) und „Kooperation im Kinderschutz. Handbuch für eine systemische Praxis“ (2023).
Im Praxisjahr werden die erforderlichen 150 Unterrichtseinheiten Einzel- und Gruppensupervision absolviert. Die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden in der Praxis erprobt und nach der Reflexion in den Kursblöcken erweitert. Die TeilnehmerInnen stellen ihre Arbeit in Live-Interviews, Videoauf- nahmen und Falldarstellungen zur Supervision vor. Zusätzlich bieten die KursleiterInnen Schwerpunktthemen an, mit denen sie die Themen der Supervisionsanliegen theoretisch fundieren.
In psychosozialen Arbeitsfeldern stehen wir Fachkräfte jeden Tag unsere Frau bzw. unseren Mann und geraten in ein Spannungsfeld unterschiedlichster Erwartungen. Wir sollen Krisensituationen entschärfen, mögliche Problemlagen zügig bearbeiten, betroffene Kinder schützen und hilfesuchende Erwachsene wohlwollend begleiten und dabei selbst gefestigt und „Fels in der Brandung“ sein.
Das Leben im 21. Jahrhundert bietet für viele Menschen ungezählte Möglichkeiten. Gleichzeitig hält es reichlich Unsicherheiten bereit: Ausbildungen halten nicht mehr ein Leben lang, Zeitverträge führen zu Patchwork-Biografien, Lebensplanung wird zum Lotteriespiel. Wer Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet, muss ihnen die richtigen Fragen zur Verfügung stellen.
Kinderschutz ist komplex. Kinderschutz ist Dialog und Handlung und braucht die Verantwortungsgemeinschaft. Zuweilen werden die beteiligten Personen von den sich entwickelnden Dynamiken herausgefordert. Dabei sind die entstehenden Probleme eine „ungewollte Gemeinschaftsleistung“, die nur gemeinsam und gewollt gut gelöst werden können.
Kinderschutz ist mehr als Multiprofessionalität – denn auch Eltern, junge Menschen und ihre Familien sind Expert:innen für ihre Lebenssituation und mögliche Lösungswege. Sie sind an dem Prozess, den Schutz von Kindern zu sichern, auf Augenhöhe zu beteiligen. Kinderschutz braucht zudem den Dialog der unterschiedlichen Professionen, die Hilfe und Schutz gewährleisten sollen. Und es braucht eine gemeinsame Haltung, definierte Handlungsschritte und abgestimmte Verfahrenswege, damit die Zusammenarbeit (eher) gelingen kann, grade auch wenn es schwierig wird.
In der Begleitung von Kindern und ihren Familien, erleben wir immer wieder, dass insbesondere die kleinen Menschen Zeit und hilfreiche Mittel benötigen:
Das Leben im 21. Jahrhundert bietet für viele Menschen ungezählte Möglichkeiten. Gleichzeitig hält es reichlich Unsicherheiten bereit: Ausbildungen halten nicht mehr ein Leben lang, Zeitverträge führen zu Patchwork-Biografien, Lebensplanung wird zum Lotteriespiel. Wer Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet, muss ihnen die richtigen Fragen zur Verfügung stellen.