• Dipl.-Psych. (geb. 1957), Psych. Psychotherapeut, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Lehrtherapeut für Systemische Therapie, Systemischer Therapeut und Lehrtherapeut Paartherapie und -beratung (DGSF), Lehrender Coach, Lehrender Supervisor, Supervisor für Hypnotherapie, Verhaltenstherapie und psychodynamische Therapie. Ehrenmitglied der SG.
• Lehrpraxis für Psychotherapie; Schwerpunkte: Resilienz und Ressourcenaktivierung; Familientherapie bei körperlichen Erkrankungen und Behinderung; Ängste und Zwänge, Essstörungen, Wirksamkeitsstudien zur Systemischen Therapie.
• Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. „Spiel-Räume Lehrbuch der Systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“.
Systemische Selbsterfahrung verbindet ressourcenorientiert die Vergangenheit mit der Zukunft. Wo kamen wir – als systemische Therapeut:innen und Berater:innen – her, wo stehen wir gegenwärtig, welche Hoffnungen und Ziele haben wir für unsere Zukunft? In diesem Seminar wird vermittelt, wie man Ressourcen und Schätze aus der eigenen Herkunftsfamilie als Fundament für eine gute Gegenwart und eine erfüllte Zukunft nutzen kann.
Die Arbeit im erweiterten Setting wie Paar-, Familien-Setting oder mit anderen nahen Bezugspersonen zählt zu den Kernkompetenzen der systemischen Therapie. Während früher explizit von systemischer Familientherapie gesprochen wurde und die Arbeit mit mehreren Angehörigen in einer Sitzung Standard war, scheint diese Expertise mittlerweile aus unterschiedlichen Gründen teilweise verloren gegangen zu sein. Doch: Die Arbeit mit im Mehrpersonensetting ist für systemische Therapeut:innen sehr nutzbringend; und zu Beginn einer Therapie lohnt es generell, nahe Bezugspersonen einzuladen, um ihre Perspektive kennenzulernen und sie ggf. als Unterstützung zu gewinnen.