Das Schwere leichter machen – Grundlagen der Psychotraumatologie und ressourcenorientierter Stabilisierungsarbeit nach der Psychodynamisch- Imaginativen Traumatherapie*

In der Arbeit mit Menschen, die an Traumafolgestörungen leiden, spielt die Entwicklung und Erweiterung von Selbstheilungskräften und von selbstwirksamem Verhalten eine grundlegende Rolle. Aufklärung darüber, was bei Traumatisierung geschieht und wie sich Traumafolgestörungen auswirken, hilft, das durch Traumatisierung oft „ver-rückte“ Verhalten - welches ein normales Verhalten auf verrücktes Erleben darstellt - einzuordnen und zu verstehen.

Mitgefühl, Trost, Ressourcenaktivierende Stabilisierungsarbeit (dabei insbesondere imaginative Arbeit auf der „inneren Bühne“) entlastet die Betroffenen und befähigt diese, Selbstfürsorge und Selbstregulation ihres ständig erhöhten Stresslevels zu erlernen und zu nutzen. Das Vorgehen schützt auch HelferInnen vor Erschöpfung. Hoher SE-Anteil!* (25 UE)

Seminarinhalte:

  • Grundlagen der Psychotraumatologie
     
  • Diagnostik von Traumafolgestörungen, ihre Symptomatiken, bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, sowie Auswirkungen auf den eigenen Handlungsbereich
  • Unterscheidung von akuter Traumatisierung/Krisenintervention und dem Umgang mit chronischen, komplexen Traumafolgestörungen
  • Verarbeitung von Traumatisierungen
  • Umgang mit posttraumatischen und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen und Dissoziation
  • Ressourcenaktivierung
  • Vermittlung von Stabilisierungstechniken (Psychoedukation, Imaginationsarbeit, Achtsamkeitsarbeit, Distanzierungstechniken und Überblick über die Arbeit auf der inneren Bühne mit Ego States- sog. "inneren verletzten und verletzenden Anteilen")
  • Psychohygiene/Schutz vor sekundärer Traumatisierung 

Hoher SE-Anteil
Dozent:in
Veranstaltungsort
Helm Stierlin Institut
Termine
  • Mo. 20.07.2026 09:00 – Mi. 22.07.2026 14:00
Warteliste, Anmeldung möglich.
Kosten
450,00 Euro
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