Der Tod – unser ständiger Begleiter*

Leben und Tod gehören zusammen. Es gibt kein Leben ohne Tod und keinen Tod ohne Leben.

In unserer Kultur scheinen wir den Tod jedoch nicht sonderlich zu mögen, jedenfalls räumen wir ihm im täglichen Leben nicht allzu viel Platz ein. Im Gegenteil: häufig wollen wir nicht an ihn denken oder erinnert werden, wir haben oft Hemmungen über den (eigenen) Tod zu sprechen. Sterbende werden zumeist an bestimmte Orte gebracht, wo sie im Alltagsleben nicht mehr wahrgenommen werden.

Dabei kann die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit und mit dem Tod an sich vieles ermöglichen und Energie freisetzen. Der Tod kann uns sogar ein guter Ratgeber werden: Es kann uns klarer werden, was für uns im Leben wirklich wichtig ist, worauf es uns wirklich ankommt, welche Beziehungen wirklich zählen und wie wir sie so gestalten mögen, dass wir am Ende sagen können: ich bin soweit im Frieden. Die Auseinandersetzung kann bestimmte Befürchtungen relativieren und beruhigen. 

Dieses Seminar lädt ein, sich einzulassen auf das persönliche Erforschen des Feldes. Es besteht aus kürzeren Inputs, vertiefenden Übungen in Einzelarbeit und in Kleingruppen, inneren Reisen und Imaginationen, Austausch im Plenum. Hoher SE-Anteil* (16 UE)

Hoher SE-Anteil
Dozent:in
Veranstaltungsort
Helm Stierlin Institut
Termine
  • Fr. 12.11.2027 09:00 – Sa. 13.11.2027 16:00
Anmeldung möglich.
Kosten
300,00 Euro
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