Leben und Tod gehören zusammen. Es gibt kein Leben ohne Tod und keinen Tod ohne Leben.
In unserer Kultur scheinen wir den Tod jedoch nicht sonderlich zu mögen, jedenfalls räumen wir ihm im täglichen Leben nicht allzu viel Platz ein. Im Gegenteil: häufig wollen wir nicht an ihn denken oder erinnert werden, wir haben oft Hemmungen über den (eigenen) Tod zu sprechen. Sterbende werden zumeist an bestimmte Orte gebracht, wo sie im Alltagsleben nicht mehr wahrgenommen werden.
Somatic Experiencing (SE) ist ein von P. Levine entwickelter ressourcen- und körperorientierter Ansatz für die Bewältigung von Traumata. Auf der Grundlage eines neurobiologischen Verständnisses von Trauma und Stress wird vermittelt, wie unvollständig gebliebene Verteidigungs- und Überlebensreaktionen in kleinen Schritten neu verhandelt und zum natürlichen Abschluss kommen können. Dadurch wird der Zugang zur inhärenten Selbstregulationsfähigkeit wieder möglich und Symptome können sich auflösen. Über Demonstrationen, Videobeispiele und eigenes Üben werden erste Erfahrungen in der Anwendung der Methode vermittelt. Hoher SE-Anteil!* (25 UE)
Symptombildungen wie Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S und Schulverweigerung nehmen ständig zu. Anhand lebendiger Eigendiagnosen betroffener Kinder und Jugendlicher werden hypnosystemische Hypothesenbildungen zum Diskurs angeboten. Denn unter einem ressourcenorientierten Blick könnten wir sie auch als kreative „Teilleistungsfähigkeiten“ bzw. provozierende Rätsel im Kontext gesellschaftlichen Wandels sehen.
Wer sich als Berater:in, Therapeut:in oder Coach selbständig machen möchte, steht vor vielen Fragen: Wo soll ich anfangen? Was muss ich formal beachten? Wie gestalte ich mein Angebot und an wen richte ich es? Wie gewinne ich Klient:innen? Kann ich meine Website selbst erstellen? Wo kann ich noch Werbung machen? Hinzu kommen Zweifel wie: Bin ich schon gut genug? Werde ich erfolgreich sein?
Systemisches Denken birgt einen reichhaltigen Schatz für die gruppenpsychotherapeutische Arbeit, den wir gemeinsam mit den Teilnehmer:innen heben wollen. Im Seminar werden wir bewährte Grundüberlegungen für eine systemische Arbeit mit Gruppen vorstellen sowie konkretes Handwerkszeug für eine wertschätzende, lösungs- und ressourcenorientierte Arbeit in Gruppen anbieten.