EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ursprünglich eine Methode zur Behandlung von Traumafolgesymptomatiken. Mittlerweile wird sie auch sehr erfolgreich bei Ängsten, Zwängen, Süchten, chronischen Schmerzen und weiteren Symptomen angewandt. Zentrales Element ist die „bilaterale Stimulation“, bei der Patient:innen den horizontalen Fingerbewegungen der/s Therapeut:in folgen, während sie gleichzeitig systematisch an belastende Bewusstseinsinhalte erinnert werden.
Das gesamte Vorgehen ist in ein komplexes, strukturiertes Vorgehen eingebettet („Protokoll“), das kognitive, verhaltenstherapeutische, systemische, hypnotherapeutische und körperpsychotherapeutische Elemente integriert. Im Seminar wird das genaue Vorgehen eingeübt sowie einige Weiterentwicklungen dargestellt. Die wunderbaren Möglichkeiten der Methode werden ebenso aufgezeigt wie auch ihre Grenzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine zumindest fortgeschrittene therapeutische Ausbildung (Systemische Therapie, VT etc.). Hoher SE-Anteil!* (16 UE)