Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) nach L. Greenberg ist ein wissenschaftliches Therapieverfahren, bei welchem Bewusstsein, Akzeptanz, Verstehen und Veränderung von Emotionen im Zentrum stehen. Schwerpunkt wird sein, wie ein/e Patient:in Zugang zu seinem/ihrem emotionalen Erleben, v.a. zu schmerzhaften Emotionen wie Scham, Traurigkeit und Angst gewinnt und wie er/sie dysfunktionale Emotionen verändern kann.
Patriarchale Muster erkennen – wirksam intervenieren
Patriarchale Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen prägen oft unbemerkt Organisationen und Beratungsprozesse. Wer übernimmt Macht? Wer wird übergangen? Und welche Rollen werden stillschweigend zugeschrieben? Dieses Seminar zeigt, wie Berater:innen diese Dynamiken erkennen und systemisch-feministisch intervenieren können.
Das Leben im 21. Jahrhundert bietet für viele Menschen ungezählte Möglichkeiten. Gleichzeitig hält es reichlich Unsicherheiten bereit: Ausbildungen halten nicht mehr ein Leben lang, Zeitverträge führen zu Patchwork-Biografien, Lebensplanung wird zum Lotteriespiel. Wer Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet, muss ihnen die richtigen Fragen zur Verfügung stellen.
In der systemischen Therapie ergeben sich viele Möglichkeiten der Körper- und kreativen Arbeit. Haptische Zugänge zu Beziehungen oder kreative Möglichkeiten der Skulpturarbeit sind hier nur einige Beispiele. In diesem Workshop wollen wir sie praktisch und theoretisch über Bewegung, Klänge und andere kreative Medien in Kontakt mit der systemischen Therapie und deren kreativen Methodenvielfalt bringen.
Die paartherapeutische Weiterbildungslandschaft wurde in den letzten Jahrzehnten von Lehrenden und ihren jeweiligen Konzepten geprägt, unter ihnen Arnold Retzer, Hans Jellouschek, Ulrich Clement, David Schnarch, Esther Perel, John Gottmann und Jürg Willi. Sie weisen Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. In diesem Seminar werden einige der zentralen Elemente dieser Ansätze so vor- und einander gegenübergestellt, dass sie unmittelbar in der therapeutischen Praxis zur Anwendung kommen können und Orientierungsmarken für komplexe paartherapeutische Prozesse darstellen.
Hinter dem Phänomen des „süchtigen Trinkens“ verbergen sich meist jahrelange leidvolle und verletzende Erfahrungen, erfolglose Änderungsbemühungen und Gefühle lähmender Aussichtslosigkeit. Es verbergen sich dahinter aber auch Hinweise auf Noch-nicht-Gelebtes, Sehnsüchtiges und Leidenschaftliches, das zu wecken und zu leben kaum noch zu denken und fühlen gewagt wird. In diesem Seminar steht die Darstellung eines therapeutischen Prozesses mit einem süchtig trinkenden Klienten im Mittelpunkt.
Sexuelle und/oder Liebeserfahrungen außerhalb der primären Paarbeziehung kommen häufiger vor und sind daher auch ein Paradethema der Paartherapie. Kaum ein Thema ist so reichhaltig: Krisenerleben, existenzielle Fragen, Vertrauen, Verzeihen, Fragen der persönlichen und der Paarentwicklung und nicht zuletzt der erotischen Weiterentwicklung sind im Raum. Paartherapeut:innen sind gefordert, unterschiedliche Spannungsniveaus und Prozesse der Partner:innen über die Zeit zu halten und im paartherapeutischen Prozess sowohl zu folgen als auch sicher zu führen.
In diesem Workshop werden die Grundlagen der ABFT (Bindungsorientierte Familientherapie) vermittelt. Bei diesem evidenzbasierten systemischen Therapieansatz für depressive und suizidale Jugendliche und deren Familien ist der zentrale Wirkmechanismus der universelle Wunsch aller Menschen nach Bindung. Die ABFT basiert auf der emotionsbasierten Psychotherapie und bietet einen interpersonellen, prozessorientierten, sowie traumafokussierten Weg zur Wiederherstellung der elterlichen emotionalen Verfügbarkeit und damit einer sicheren familiären Bindungsbasis.
Die systemische Selbsterfahrung in der Gruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit Ihrem eigenen beruflichen und persönlichen Wachstum auseinanderzusetzen. Sie werden von erfahrenen Therapeut:innen begleitet, die Ihnen einen geschützten Raum bieten, um Ihre eigenen Herausforderungen und Themen zu reflektieren. Durch den systemischen Ansatz werden Sie Ihre eigene Rolle als Ärzt:in in einem größeren Kontext betrachten und neue Perspektiven gewinnen.
Wie gehen wir mit emotionalen Achterbahnfahrten unserer Kinder um? Wie können wir als Eltern wirksam Grenzen setzen? Wie können wir trotz vieler Konflikte wieder positive Verbundenheit fühlen? Und wie ein Kind erreichen, das unerreichbar scheint? Das sind einige der Fragen, die Eltern von Kindern mit herausfordernden Verhaltensweisen – egal, ob jüngere oder bereits erwachsene – sich und Fachkräften oft stellen, wenn sie Beratung und Hilfe suchen.
Wir wäre es dem Augenblick mehr zu trauen als dem Plan? In diesem Seminar wird Therapie zur Spielfläche: mit Elementen aus Improtheater, Theaterpädagogik und systemischer Haltung.
Leben und Tod gehören zusammen. Es gibt kein Leben ohne Tod und keinen Tod ohne Leben.
In unserer Kultur scheinen wir den Tod jedoch nicht sonderlich zu mögen, jedenfalls räumen wir ihm im täglichen Leben nicht allzu viel Platz ein. Im Gegenteil: häufig wollen wir nicht an ihn denken oder erinnert werden, wir haben oft Hemmungen über den (eigenen) Tod zu sprechen. Sterbende werden zumeist an bestimmte Orte gebracht, wo sie im Alltagsleben nicht mehr wahrgenommen werden.
Somatic Experiencing (SE) ist ein von P. Levine entwickelter ressourcen- und körperorientierter Ansatz für die Bewältigung von Traumata. Auf der Grundlage eines neurobiologischen Verständnisses von Trauma und Stress wird vermittelt, wie unvollständig gebliebene Verteidigungs- und Überlebensreaktionen in kleinen Schritten neu verhandelt und zum natürlichen Abschluss kommen können. Dadurch wird der Zugang zur inhärenten Selbstregulationsfähigkeit wieder möglich und Symptome können sich auflösen. Über Demonstrationen, Videobeispiele und eigenes Üben werden erste Erfahrungen in der Anwendung der Methode vermittelt. Hoher SE-Anteil!* (25 UE)
Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die einerseits beachtliche und hoch effektive Verfahren zu Tage brachte (EMDR, Brainspotting, Ego-State, PITT, IRRT, tfKVT, CIPBS/TRUST, SE, etc.), andererseits fast dem Charakter einer inflationären Flutwelle gleichkam. Umso erstaunlicher ist es, dass erst seit 2005 eine beginnende und intensivere Auseinandersetzung in der systemischen Literatur mit der Psychotraumatologie (traumatherapeutischen Behandlungsverfahren, Traumafolgestörungen sowie neurowissenschaftlichen Erkenntnissen) zu finden ist.
Symptombildungen wie Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S und Schulverweigerung nehmen ständig zu. Anhand lebendiger Eigendiagnosen betroffener Kinder und Jugendlicher werden hypnosystemische Hypothesenbildungen zum Diskurs angeboten. Denn unter einem ressourcenorientierten Blick könnten wir sie auch als kreative „Teilleistungsfähigkeiten“ bzw. provozierende Rätsel im Kontext gesellschaftlichen Wandels sehen.
Wer sich als Berater:in, Therapeut:in oder Coach selbständig machen möchte, steht vor vielen Fragen: Wo soll ich anfangen? Was muss ich formal beachten? Wie gestalte ich mein Angebot und an wen richte ich es? Wie gewinne ich Klient:innen? Kann ich meine Website selbst erstellen? Wo kann ich noch Werbung machen? Hinzu kommen Zweifel wie: Bin ich schon gut genug? Werde ich erfolgreich sein?
Systemisches Denken birgt einen reichhaltigen Schatz für die gruppenpsychotherapeutische Arbeit, den wir gemeinsam mit den Teilnehmer:innen heben wollen. Im Seminar werden wir bewährte Grundüberlegungen für eine systemische Arbeit mit Gruppen vorstellen sowie konkretes Handwerkszeug für eine wertschätzende, lösungs- und ressourcenorientierte Arbeit in Gruppen anbieten.
Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die einerseits beachtliche und hoch effektive Verfahren zu Tage brachte (EMDR, Brainspotting, Ego-State, PITT, IRRT, tfKVT, CIPBS/TRUST, SE, etc.), andererseits fast dem Charakter einer inflationären Flutwelle gleichkam. Umso erstaunlicher ist es, dass erst seit 2005 eine beginnende und intensivere Auseinandersetzung in der systemischen Literatur mit der Psychotraumatologie (traumatherapeutischen Behandlungsverfahren, Traumafolgestörungen sowie neurowissenschaftlichen Erkenntnissen) zu finden ist.
Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die einerseits beachtliche und hoch effektive Verfahren zu Tage brachte (EMDR, Brainspotting, Ego-State, PITT, IRRT, tfKVT, CIPBS/TRUST, SE, etc.), andererseits fast dem Charakter einer inflationären Flutwelle gleichkam. Umso erstaunlicher ist es, dass erst seit 2005 eine beginnende und intensivere Auseinandersetzung in der systemischen Literatur mit der Psychotraumatologie (traumatherapeutischen Behandlungsverfahren, Traumafolgestörungen sowie neurowissenschaftlichen Erkenntnissen) zu finden ist.
Die systemische Selbsterfahrung in der Gruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit Ihrem eigenen beruflichen und persönlichen Wachstum auseinanderzusetzen. Sie werden von erfahrenen Therapeut:innen begleitet, die Ihnen einen geschützten Raum bieten, um Ihre eigenen Herausforderungen und Themen zu reflektieren. Durch den systemischen Ansatz werden Sie Ihre eigene Rolle als Ärzt:in in einem größeren Kontext betrachten und neue Perspektiven gewinnen.