Beim Motivational Interviewing (Motivierende Gesprächsführung) handelt es sich um einen von Miller und Rollnick entwickelten „sowohl klientenzentrierten als auch direktiven Ansatz der Gesprächsführung zur Erhöhung der Eigenmotivation von Menschen, ein problematisches Verhalten zu ändern“ (Körkel & Veltrup, 2003). Dabei ist eine der grundlegenden Annahmen, dass Menschen nicht veränderungsresistent oder gar „im Widerstand“ sind, sondern vielmehr jeder Verhaltensänderung ambivalent gegenüberstehen.
Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die einerseits beachtliche und hoch effektive Verfahren zu Tage brachte (EMDR, Brainspotting, Ego-State, PITT, IRRT, tfKVT, CIPBS/TRUST, SE, etc.), andererseits fast dem Charakter einer inflationären Flutwelle gleichkam. Umso erstaunlicher ist es, dass erst seit 2005 eine beginnende und intensivere Auseinandersetzung in der systemischen Literatur mit der Psychotraumatologie (traumatherapeutischen Behandlungsverfahren, Traumafolgestörungen sowie neurowissenschaftlichen Erkenntnissen) zu finden ist.
Die Narrative Expositionstherapie (NET) ist ein evidenzbasiertes Kurzzeitverfahren zur Behandlung traumatisierter Menschen. Entwickelt vor dem Hintergrund neurobiologischer Erkenntnisse über Trauma und Gedächtnis bietet sie ein klar strukturiertes Vorgehen, um traumatisierten Menschen den Zugang zu ihren Ressourcen wieder zu ermöglichen und den sprachlosen Schrecken der Vergangenheit zu überwinden.
Beim Motivational Interviewing (Motivierende Gesprächsführung) handelt es sich um einen von Miller und Rollnick entwickelten „sowohl klientenzentrierten als auch direktiven Ansatz der Gesprächsführung zur Erhöhung der Eigenmotivation von Menschen, ein problematisches Verhalten zu ändern“ (Körkel & Veltrup, 2003). Dabei ist eine der grundlegenden Annahmen, dass Menschen nicht veränderungsresistent oder gar „im Widerstand“ sind, sondern vielmehr jeder Verhaltensänderung ambivalent gegenüberstehen.
Ludwig Wittgensteins Motto: "Was ist dein Ziel, in der Philosophie? Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen." gilt der Verwendung sprachlicher Formen, in denen wir uns einrichten und manchmal einengen – z.B. in verdinglichenden Redeweisen über Gefühle. Das bietet eine Spur, wie sich poetisches Denken für Beratung und (Selbst)supervision gut eignet.
Der Kurs setzt bei der persönlichen Entwicklung der Teilnehmenden an. Das Erleben im eigenen Prozess steht im Mittelpunkt. Die vermittelten Inhalte verlangen einen intensiven Selbstprozess und sind zugleich unmittelbar in der Arbeit mit Klient*innen – insbesondere auch mit Kindern und Jugendlichen, sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting – anwendbar.
Eine praktisch-künstlerische Auseinandersetzung fördert die Kreativität im Denken und Handeln und bringt eingefahrene Prozesse in Bewegung. Sie regt dazu an, neue Sichtweisen einzunehmen und neues Handeln zu erleben. In dem Online-Seminar werden verschiedene künstlerische Techniken erlernt, um der Kreativität Raum zu geben und sie für sich im Sinne einer Selbstfürsorge sowie im jeweiligen Arbeitskontext nutzbar zu machen.
Die Narrative Expositionstherapie (NET) ist ein evidenzbasiertes Kurzzeitverfahren zur Behandlung traumatisierter Menschen. Entwickelt vor dem Hintergrund neurobiologischer Erkenntnisse über Trauma und Gedächtnis bietet sie ein klar strukturiertes Vorgehen, um traumatisierten Menschen den Zugang zu ihren Ressourcen wieder zu ermöglichen und den sprachlosen Schrecken der Vergangenheit zu überwinden.
Musik mit Körper und Stimme ist eine uralte Menschheitssprache. Sie ist eine Verbindung aus Stimm- und Rhythmusspielen, Bodypercussion, Circle Singing und Singen in Bewegung. Vom Singen und rhythmischen in den Körper Klopfen eines persönlichen „Kraftliedes“ (Bodysong) über den Problem-Löse-Rap bis hin zum stimmlichen Externalisieren innerer Persönlichkeitsanteile in einem Circle Song Ritual kann Körpermusik in Therapie, Pädagogik, Coaching oder in der Selbstfürsorge ein gesundheitserregender, expressiver und gleichzeitig zutiefst entspannender Zaubertrank mit nachhaltiger Wirkung sein.
Erotik ist einerseits medial omnipräsent, andererseits individuell – oft noch immer tabuisiert. Gerade Frauen leben im Spannungsfeld zwischen sexualisierter Gewalt und lustvoller Selbstbestimmung, der scheinbaren Freizügigkeit und dem alten Dualismus Heilige – Hure. Wo scheinbar alles sein kann oder muss, wie findet Frau heraus, was Sie will und nicht will, wie eignet sich Frau den „Vermarktungsplatz“ des eigenen Körpers in Zeiten des Schönheitswahns wieder lustvoll an?
In diesem Seminar sind die Teilnehmer:innen eingeladen auf vielfältige Weise in Kleingruppen und der Gesamtgruppe in ihrem Lebensskript zu stöbern. Geleitete Imaginationen, Träume, kreatives Arbeiten mit Bildern und Geschichten ermöglichen einen leichten und doch tiefgründigen Zugang zum inneren Drehbuch, das die Gestaltung unserer Gegenwart – oft unbewusst – prägt.
Rahmen definieren die Grenze zwischen dem Innen und dem Außen. Sie können einengen, Halt geben, prägnant oder unscheinbar sein, den Inhalt zur Geltung bringen oder von ihm ablenken. Manchmal fällt sogar jemand aus dem Rahmen oder sprengt diesen gar. Grenzerfahrungen und der Wunsch nach freier Entfaltung sind wesentlicher Inhalt der therapeutischen Arbeit. Weil auch Sprache an Grenzen stoßen kann, ist es hilfreich, wenn Therapeut:innen zusätzlich erlebensorientierte Methodiken zur Verfügung stehen.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ursprünglich eine Methode zur Behandlung von Traumafolgesymptomatiken. Mittlerweile wird sie auch sehr erfolgreich bei Ängsten, Zwängen, Süchten, chronischen Schmerzen und weiteren Symptomen angewandt. Zentrales Element ist die „bilaterale Stimulation“, bei der Patient:innen den horizontalen Fingerbewegungen der/s Therapeut:in folgen, während sie gleichzeitig systematisch an belastende Bewusstseinsinhalte erinnert werden.
Sexualität beschäftigt viele Menschen. Über eigene sexuelle Themen in Psychotherapie, Paartherapie und Beratung zu sprechen, fällt ihnen aber nicht leicht. Dies gilt für Alle und insbesondere für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung oder aus anderen Gründen Diskriminierung fürchten. Ist der/die Berater:in kompetent? Wird sie mich verurteilen? Darf das hier Thema sein?
Zaubern und verzaubert zu werden bedeutet einzutauchen in eine andere Welt - durch Zauberei wird das scheinbar Unmögliche möglich. Therapeutisches Zaubern als Kombination aus Zauberkunst und Hypnotherapie bringt Faszination und Leichtigkeit in die Therapie und Beratung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Einzelarbeit oder beim gemeinsamen Zaubern - Väter und Kinder, Großeltern und Enkel:innen, Mütter und Kinder, Eltern und Großeltern - fördert den Kontakt und gegenseitiges Verständnis, ermöglicht sogar Bewunderung füreinander.
Glück ist ein bunter Blumenstrauß, da ist für jeden etwas dabei – zum Glück! Herausforderung und Belastungen gehören zum Leben, sie sind Geschwister von Glück und Zufriedenheit. In diesem Seminar werden Sie in Kontakt kommen mit Ihren Fähigkeiten und Stärken. Sie werden lernen, dass Zufriedenheit und Glück von Ihnen und Ihrer Sicht auf Ihr Leben abhängen und Sie werden praktisch erleben, wie Sie dazu beitragen können. Wir werden im Plenum, in Kleingruppen und auch jede:r für sich arbeiten. Hoher SE-Anteil!* ( 16 UE)
Ein Einführungskurs in die Hypnotherapie, extra für systemisch vorgebildete Kolleg:innen! Spätestens seit Gunther Schmidt ist klar: Kaum etwas geht so wunderbar gut zusammen wie die systemischen Denk- und Handlungsansätze und die Ericksonschen hypnotherapeutischen Ansätze. Stefan Junker ist ein erfahrener und innovativer Hypnotherapie-Lehrtrainer der Milton-Erickson-Gesellschaft.
Dieses dreitägige Selbsterfahrungsseminar bietet einen erlebnisorientierten Einblick in die Heldenreise als systemische Landkarte für Veränderungsprozesse. Exemplarisch werden zentrale Stationen erfahrbar: der innere Ruf nach Veränderung, die Aktivierung von Ressourcen sowie die Begegnung mit inneren Widerständen.
Kaum ein psychologisches Etikett hat in den Medien und der privaten Kommunikation eine solche Verbreitung erfahren wie „Narzisst“! Doch hilft das – außer zu den guten Gefühlen die Beschimpfungen so mit sich bringen können?
Sterben, Tod und Trauer begegnen uns im privaten wie auch im Beratungs- und Therapiekontext.
Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die eine Fülle an Ideen und Techniken zur Ressourcen- und Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten Klient:innen zu Tage gebracht hat. Auch die systemische Therapie hat sich seit 2005 mit ihren eigenen Ideen daran beteiligt.
Es ist so gut wie unvermeidlich, dass in Beziehungen, die auf Dauer angelegt sind, die Partner einander verletzen und so die Liebesbeziehung mehr oder weniger belastet wird. Damit werden die Partner unweigerlich zu Tätern und Opfern und laufen Gefahr, darauf mit nicht enden wollenden gegenseitigen Vorwürfen und Streits zu reagieren, was nicht selten in Trennungen mündet.
Kopfschmerzen auf einen Mangel an Aspirin zu reduzieren steht für mich sinnbildlich für ein Denken, das Lebenskomplexität in lineare Ketten übersetzt und seine Lösungen durch Optimierungen an der Oberfläche sucht.
Ein Seminar zu systemischer Behandlung und Begleitung von psychosomatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter in Therapie und Beratung für alle Berufsgruppen.
In diesem Seminar werden Konzepte des Zusammenspiels aus Körper, Psyche und Kommunikation behandelt und mit Selbsterfahrungsübungen erlebbar gemacht. Besonderes Augenmerk gilt anschließend (chronisch) erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familiensystemen.
Wer mit Gruppen oder Teams arbeitet, kommt um Moderation nicht umhin. Denn Moderation bietet einen hilfreichen Rahmen, um Gruppenprozesse zu strukturieren, Gespräche zu fokussieren und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
Digitale Medien sind Teil des Alltags – und manchmal kippt Nutzung in Kontrollverlust. Media Use Disorder (Gaming, Social Media, Internet) entsteht und stabilisiert sich häufig in Wechselwirkungen von Stressregulation, Beziehung, Regeln, Konflikt und Zugehörigkeit.
Sag mir wie du geliebt wurdest, und ich sage dir, wie du dich im Paarkonflikt verhältst – und es in der Zukunft anders machen kannst!
Sowohl in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch in der therapeutischen Arbeit mit anderen Klient:innengruppen ist es häufig eine Herausforderung, eine gemeinsame Sprache zu finden. Gespräche verlaufen länger als notwendig oberflächlich, Ideen bleiben theoretisch und nicht greifbar, hilfreiche Konzepte erscheinen zu abstrakt und kompliziert. Die kreativen Techniken der Impact Therapie nach Dr. Ed Jacobs konkretisieren in kurzer Zeit Konzepte, schaffen so eine rasche Möglichkeit zur Gesprächstiefe, sprechen alle Sinne der Klient:innen an, aktivieren sowohl Berater:in als auch Klient:in und unterstützen sie in ihrer Lösungsfindung.
Konflikte sind anstrengend und verletzungsreich – und gleichzeitig ein zentraler Wachstumsmotor in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie entstehen da, wo es uns um etwas geht: In Paar-, Familien- und Freundschaftsbeziehungen, zwischen Kollegen und in Teams. Sie machen uns aufmerksam auf zentrale Bedürfnisse und fordern uns auf, immer wieder neu die innere Komfortzone zu verlassen.